Montag, 3. Februar 2014

Cairns & Daintree Rainforest


Hallo meine lieben Freunde!

HINWEIS: DIESER POST WURDE AN MEHREREN TAGEN VERFASST!!!

Schon einen Monat bin ich nun auf Reisen und es gefällt mir bis jetzt echt richtig gut. Zuerst wollte ich euch endlich mal ein Update zu meiner Zeit in Cairns geben.  Es war echt eine super chillige Woche, die viel zu schnell vergangen ist. Cairns ist echt mega schön, auch wenn man leider aufgrund der Quallen nicht ins Meer gehen kann. Dafür gibt es dort aber eine Lagune, die auch sehr nett ist J Ich habe im Gilligans übernachtet. Ich kann nur jedem empfehlen, der nach Cairns kommt dort zu pennen! Quasi voll der Luxus dafür dass es ein Hostel ist und preislich völlig normal! Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad bzw zwei also eins fürs Klo und eins für die Dusche, und einen eigenen Balkon. Außerdem kommen jeden Tag Putzkräfte vorbei. Jede Etage hat seine eigene Küche (deswegen ist es auch nie überfüllt dort und man hat immer Platz zum kochen) und ein eigenes Fernseherzimmer. Zusätzlich gibt es einen großen Pool und gegenüber eine Disco, die für Gäste des Hostels umsonst ist. Also das perfekte Hostel!!! Mein gemischtes 8er Zimmer wurde schnell bis auf eine Ausnahme zum Mädelzimmer und es sah genauso schnell aus als hätte eine Bombe eingeschlagen.

Ich war auch zum ersten Mal wie ein Backpacker einkaufen. Leider musste ich mir erstmal Basics wie Salz und Pfeffer anschaffen und mal eben waren 50 Dollar weg… Aber hat auch für die ganze Woche gereicht! Mir hat es eigentlich Spaß gemacht abends immer zu kochen. Man gewöhnt sich dran und man macht ja eh immer nur so Sachen wie Nudeln mit Gemüse und Fertigsauce.

Schon am ersten Tag entschied ich mich mit Isabella aus meinem Zimmer am nächsten Tag eine Great Barrier Reef Tour mit Schnorcheln und Taucheinführung zu machen. Eigentlich hatte ich ja immer Angst vorm Tauchen, ich mein ich gehe nicht mal ins Wasser wo ich nicht stehen kann, aber da es die Einführung zu einem unschlagbarem Preis von 20 Dollar dazugab dachten wir uns, dass wir es mal probieren werden. Somit ging es am nächsten Tag los aufs Schiff, wo wir erstmal einen Fragebogen mit Fragen zu unserer Gesundheit ausfüllen mussten. Die Regel war hier ganz einfach: Kreuz einfach überall „nein“ an, sonst lassen die dich eh nicht Tauchen“. Plötzlich hatten einige dann kein Asthma mehr oder in meinem Fall keinen Bluthochdruck :D

Aber erstmal wurde geschnorchelt. Ich hatte selbst davor schon Angst wegen Quallen und so, aber als der Tauchlehrer dann meinte er würde lieber nackt Tauchen gehen anstatt einen Anzug anzuziehen, weil an dieser Stelle des Meeres sowieso keine Quallen seien, legte sich meine Angst bezüglich dessen etwas. Nach einer kurzen Schnorcheleinheit mussten wir uns auch schon für unseren ersten Tauchgang ausrüsten. Die Sauerstoffflasche war so schwer, dass wir nichtmal mehr richtig aufstehen konnten und hinzu kam noch der Bleigürtel. Die Flossen haben das Laufen auch nicht einfacher gemacht. Ich hatte direkt total Angst, dass ich gnadenlos untergehen würde bei den ganzen Gewichten, aber man versicherte mir, dass dies nicht der Fall sei da man kurz bevor man ins Wasser springt noch Luft in die Weste gepumpt bekomme. Da dies unser erster Tauchgang war wurden wir quasi von einem Tauchlehrer an die Hand genommen und einfach nur umhergeführt unter Wasser. Am Anfang hatte ich Beklemmungen wegen dem Atmen, aber schon nach ein paar Minuten gewöhnt man sich total daran und alles läuft wie von alleine. Leider haben wir unsere gemietete Unterwasserkamera nicht mitgenommen, weil wir zu aufgeregt waren und zu sehr damit beschäftigt waren zu atmen und zu schwimmen…Aber beim zweiten Tauchgang haben wir einige tolle Fotos gemacht! J Dabei hatten wir auch Gesellschaft von der Wasserschildkröte Leroy. Die war gar nicht scheu oder so sondern ist einfach die ganze Zeit bei uns geblieben. Richtig süß war die!

Die restliche Woche verbrachte ich damit einfach jeden Tag an der Lagune zu chillen. War richtig entspannend! Schließlich sollte am nächsten Montag ja mein Volunteer Job in einem Motel im Daintree Rainforest anfangen. Nach einigem hin und her fand ich endlich eine Mitfahrgelegenheit um in das Kaff Cow Bay zu kommen. Keine Handyverbindung aber dafür wenigstens Wlan. Ich hatte erst ein bisschen Angst, weil mir einfach so ein Mann angeboten hat, dass er mich da hinfährt. Aber ich bin heile angekommen und wurde nicht in irgendeiner Waldhütte verschleppt. Jaa dort angekommen war nur leider niemand dort. Ca. 50 Moskitostiche später tauchte dann endlich der andere Helper auf, der einfach die ganze Zeit gepennt hat und mich deswegen nicht gehört hat. Der Besitzer des Hotels sollte zwei Tage später von einem Kurztrip aus Brisbane wiederkommen, wo er seine Schwester und seine Frau abgeholt hat, welche das Hotel noch nie zuvor gesehen hatte. Sie wohnt nämlich in Hong Kong und kommt nur ein paar Mal im Jahr rüber. Das heißt der andere Helper und ich haben zwei Tage das Hotel geputzt. Gäste gibt es zur Zeit in der Low Season sowieso nicht, wegen Moskitos, Regen und Hitze. Mittwochs kamen die Anderen dann endlich an und was soll ich sagen, es war eine tolle restliche Woche! Alle sind mega witzig und gechillt drauf und die Arbeit von nichtmal zwei Stunden täglich war auch nicht anstrengend. Mit den ganzen tropischen Tieren hab ich mich aber etwas schwer getan. Von Fröschen über Echsen (einmal haben wir eine gesehen die war ca einen Meter lang) und vor allem Spinnen war echt alles dabei. Und die kommen echt überall rein, egal wie sehr man darauf achtet immer seine Zimmertür zu schließen. Als eine Huntsman in der Größe einer Untertasse in meinem Zimmer rumgesprungen ist lagen bei mir die Nerven blank ! Und irgendwie gibt es überall diese gaaanz kleinen Ameisen, die auch auf einmal wenn man aufwacht unter dem Kopfkissen rumlaufen… Naja aber wie gesagt es war eine super Woche, obwohl der Regenwald kein dauerhaftes Zuhause für mich wäre. Einmal haben wir abends im Pub des Dorfes einen Kerl getroffen, der zusammen mit seiner Freundin komplett ohne Strom lebt. Das fanden wir so interessant, dass wir uns dieses Haus direkt mal am nächsten Tag angeschaut haben. Es ist ein Holzhaus was quasi offen ist und somit eigentlich jegliche Tiere gemütlich darin wohnen können. Es gibt auch ein eigenes Häuschen fürs Klo und die Dusche und alles ist einfach komplett staubig. Ich meine wenn es selbst nach einer Woche in einem geschlossenen Raum schon voller Tierchen wimmelt dann stellt euch mal vor wie das ist, wenn alles offen ist. Der Horror! Ich wollte mich da am liebsten nicht mal auf einen Stuhl setzen, aber so unhöflich war ich natürlich nicht.

Fast jeden Abend haben wir Besuch von Troy bekommen, einem Nachbarn der leider irgendwie immer zu viel gesoffen und gekifft hat und deswegen leicht neben der Spur war. War aber schon witzig was der so alles erzählt hat. Zum Beispiel dass er sein erstes Bier hatte als er zwei Jahre alt war und er auch kein Shampoo sondern nur Essig benutzen würde. Völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurden auch immer wieder irgendwelche Kriegsgeschichten ausgepackt. Ach und als ich meinte, dass Leute in meinem Alter eigentlich schon gerne mal ausschlafen und das auch mal gerne bis zwölf Uhr meinte er, dass er das in meinem Alter ja nicht gemacht hätte und man ja um was zu tun zu haben auch einfach Gras anbauen könnte. Alles klar danke für den Hinweis ! :D Also wie ihr merkt, war es einfach soo korrekt und ich wäre auch länger geblieben wenn ich nicht noch tausend andere Orte bereisen wollen würde!

Heute hat mich der Besitzer nach Port Douglas gefahren, wo ich gleich einen Bus nach Cairns nhemen werde und von da aus mit dem Greyhound Bus nach Mission Beach fahren werde. Dort habe ich für drei Tage ein Hostel gebucht. Ich werde mich dann wieder melden, sobald es wieder was spannendes gibt! J

 
Ich vermisse euch!

Eure Nono :*

PS: Heute ist mir mein Backpack gerissen, was bedeutet, dass ein neuer her muss L
151 days to go!
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen