Hallo meine lieben Freunde!
HINWEIS: DIESER POST WURDE AN MEHREREN TAGEN VERFASST!!!
Schon einen Monat bin ich nun auf Reisen und es gefällt mir
bis jetzt echt richtig gut. Zuerst wollte ich euch endlich mal ein Update zu
meiner Zeit in Cairns geben. Es war echt
eine super chillige Woche, die viel zu schnell vergangen ist. Cairns ist echt
mega schön, auch wenn man leider aufgrund der Quallen nicht ins Meer gehen
kann. Dafür gibt es dort aber eine Lagune, die auch sehr nett ist J Ich habe im Gilligans
übernachtet. Ich kann nur jedem empfehlen, der nach Cairns kommt dort zu
pennen! Quasi voll der Luxus dafür dass es ein Hostel ist und preislich völlig
normal! Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad bzw zwei also eins fürs Klo und eins
für die Dusche, und einen eigenen Balkon. Außerdem kommen jeden Tag Putzkräfte
vorbei. Jede Etage hat seine eigene Küche (deswegen ist es auch nie überfüllt
dort und man hat immer Platz zum kochen) und ein eigenes Fernseherzimmer.
Zusätzlich gibt es einen großen Pool und gegenüber eine Disco, die für Gäste
des Hostels umsonst ist. Also das perfekte Hostel!!! Mein gemischtes 8er Zimmer
wurde schnell bis auf eine Ausnahme zum Mädelzimmer und es sah genauso schnell
aus als hätte eine Bombe eingeschlagen.
Ich war auch zum ersten Mal wie ein Backpacker einkaufen.
Leider musste ich mir erstmal Basics wie Salz und Pfeffer anschaffen und mal
eben waren 50 Dollar weg… Aber hat auch für die ganze Woche gereicht! Mir hat
es eigentlich Spaß gemacht abends immer zu kochen. Man gewöhnt sich dran und
man macht ja eh immer nur so Sachen wie Nudeln mit Gemüse und Fertigsauce.
Schon am ersten Tag entschied ich mich mit Isabella aus
meinem Zimmer am nächsten Tag eine Great Barrier Reef Tour mit Schnorcheln und
Taucheinführung zu machen. Eigentlich hatte ich ja immer Angst vorm Tauchen,
ich mein ich gehe nicht mal ins Wasser wo ich nicht stehen kann, aber da es die
Einführung zu einem unschlagbarem Preis von 20 Dollar dazugab dachten wir uns,
dass wir es mal probieren werden. Somit ging es am nächsten Tag los aufs
Schiff, wo wir erstmal einen Fragebogen mit Fragen zu unserer Gesundheit
ausfüllen mussten. Die Regel war hier ganz einfach: Kreuz einfach überall
„nein“ an, sonst lassen die dich eh nicht Tauchen“. Plötzlich hatten einige
dann kein Asthma mehr oder in meinem Fall keinen Bluthochdruck :D
Aber erstmal wurde geschnorchelt. Ich hatte selbst davor
schon Angst wegen Quallen und so, aber als der Tauchlehrer dann meinte er würde
lieber nackt Tauchen gehen anstatt einen Anzug anzuziehen, weil an dieser
Stelle des Meeres sowieso keine Quallen seien, legte sich meine Angst bezüglich
dessen etwas. Nach einer kurzen Schnorcheleinheit mussten wir uns auch schon
für unseren ersten Tauchgang ausrüsten. Die Sauerstoffflasche war so schwer,
dass wir nichtmal mehr richtig aufstehen konnten und hinzu kam noch der
Bleigürtel. Die Flossen haben das Laufen auch nicht einfacher gemacht. Ich
hatte direkt total Angst, dass ich gnadenlos untergehen würde bei den ganzen
Gewichten, aber man versicherte mir, dass dies nicht der Fall sei da man kurz
bevor man ins Wasser springt noch Luft in die Weste gepumpt bekomme. Da dies
unser erster Tauchgang war wurden wir quasi von einem Tauchlehrer an die Hand
genommen und einfach nur umhergeführt unter Wasser. Am Anfang hatte ich
Beklemmungen wegen dem Atmen, aber schon nach ein paar Minuten gewöhnt man sich
total daran und alles läuft wie von alleine. Leider haben wir unsere gemietete
Unterwasserkamera nicht mitgenommen, weil wir zu aufgeregt waren und zu sehr
damit beschäftigt waren zu atmen und zu schwimmen…Aber beim zweiten Tauchgang
haben wir einige tolle Fotos gemacht! J
Dabei hatten wir auch Gesellschaft von der Wasserschildkröte Leroy. Die war gar
nicht scheu oder so sondern ist einfach die ganze Zeit bei uns geblieben. Richtig
süß war die!
Die restliche Woche verbrachte ich damit einfach jeden Tag
an der Lagune zu chillen. War richtig entspannend! Schließlich sollte am
nächsten Montag ja mein Volunteer Job in einem Motel im Daintree Rainforest
anfangen. Nach einigem hin und her fand ich endlich eine Mitfahrgelegenheit um
in das Kaff Cow Bay zu kommen. Keine Handyverbindung aber dafür wenigstens
Wlan. Ich hatte erst ein bisschen Angst, weil mir einfach so ein Mann angeboten
hat, dass er mich da hinfährt. Aber ich bin heile angekommen und wurde nicht in
irgendeiner Waldhütte verschleppt. Jaa dort angekommen war nur leider niemand
dort. Ca. 50 Moskitostiche später tauchte dann endlich der andere Helper auf,
der einfach die ganze Zeit gepennt hat und mich deswegen nicht gehört hat. Der
Besitzer des Hotels sollte zwei Tage später von einem Kurztrip aus Brisbane
wiederkommen, wo er seine Schwester und seine Frau abgeholt hat, welche das
Hotel noch nie zuvor gesehen hatte. Sie wohnt nämlich in Hong Kong und kommt
nur ein paar Mal im Jahr rüber. Das heißt der andere Helper und ich haben zwei
Tage das Hotel geputzt. Gäste gibt es zur Zeit in der Low Season sowieso nicht,
wegen Moskitos, Regen und Hitze. Mittwochs kamen die Anderen dann endlich an
und was soll ich sagen, es war eine tolle restliche Woche! Alle sind mega
witzig und gechillt drauf und die Arbeit von nichtmal zwei Stunden täglich war
auch nicht anstrengend. Mit den ganzen tropischen Tieren hab ich mich aber
etwas schwer getan. Von Fröschen über Echsen (einmal haben wir eine gesehen die
war ca einen Meter lang) und vor allem Spinnen war echt alles dabei. Und die
kommen echt überall rein, egal wie sehr man darauf achtet immer seine Zimmertür
zu schließen. Als eine Huntsman in der Größe einer Untertasse in meinem Zimmer
rumgesprungen ist lagen bei mir die Nerven blank ! Und irgendwie gibt es
überall diese gaaanz kleinen Ameisen, die auch auf einmal wenn man aufwacht
unter dem Kopfkissen rumlaufen… Naja aber wie gesagt es war eine super Woche,
obwohl der Regenwald kein dauerhaftes Zuhause für mich wäre. Einmal haben wir
abends im Pub des Dorfes einen Kerl getroffen, der zusammen mit seiner Freundin
komplett ohne Strom lebt. Das fanden wir so interessant, dass wir uns dieses
Haus direkt mal am nächsten Tag angeschaut haben. Es ist ein Holzhaus was quasi
offen ist und somit eigentlich jegliche Tiere gemütlich darin wohnen können. Es
gibt auch ein eigenes Häuschen fürs Klo und die Dusche und alles ist einfach
komplett staubig. Ich meine wenn es selbst nach einer Woche in einem geschlossenen
Raum schon voller Tierchen wimmelt dann stellt euch mal vor wie das ist, wenn
alles offen ist. Der Horror! Ich wollte mich da am liebsten nicht mal auf einen
Stuhl setzen, aber so unhöflich war ich natürlich nicht.
Fast jeden Abend haben wir Besuch von Troy bekommen, einem
Nachbarn der leider irgendwie immer zu viel gesoffen und gekifft hat und
deswegen leicht neben der Spur war. War aber schon witzig was der so alles
erzählt hat. Zum Beispiel dass er sein erstes Bier hatte als er zwei Jahre alt
war und er auch kein Shampoo sondern nur Essig benutzen würde. Völlig aus dem
Zusammenhang gerissen wurden auch immer wieder irgendwelche Kriegsgeschichten
ausgepackt. Ach und als ich meinte, dass Leute in meinem Alter eigentlich schon
gerne mal ausschlafen und das auch mal gerne bis zwölf Uhr meinte er, dass er
das in meinem Alter ja nicht gemacht hätte und man ja um was zu tun zu haben
auch einfach Gras anbauen könnte. Alles klar danke für den Hinweis ! :D Also
wie ihr merkt, war es einfach soo korrekt und ich wäre auch länger geblieben
wenn ich nicht noch tausend andere Orte bereisen wollen würde!
Heute hat mich der Besitzer nach Port Douglas gefahren, wo
ich gleich einen Bus nach Cairns nhemen werde und von da aus mit dem Greyhound
Bus nach Mission Beach fahren werde. Dort habe ich für drei Tage ein Hostel
gebucht. Ich werde mich dann wieder melden, sobald es wieder was spannendes
gibt! J
Ich vermisse euch!
Eure Nono :*
PS: Heute ist mir mein Backpack gerissen, was bedeutet, dass
ein neuer her muss L
151 days to go!
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