Dienstag, 1. April 2014

Entspannter geht's echt nicht mehr...


Hallo Freunde!

Dank einer unerwarteten Wlan Quelle und der Tatsache, dass ein Bus erst abends kommt und ich um zehn Uhr morgens aber schon auschecken musste, kann ich euch mal wieder ein „kurzes“ Update geben. Und zwar werde ich mich heute Abend 10,5 Stunden lang in einem Bus Richtung Newcastle befinden, wo ich dann direkt einen Zug nach Muswellbrook (:D) nehmen werde und von dort aus von meinem neues Gastvater abgeholt werde. Ich habe mich nämlich dazu entschieden nochmal was Geld zu sparen, Aussies kennenzulernen und dem Hostelleben für ein paar Wochen den Rücken zu kehren. Diesmal handelt es sich um eine Farm mit 100 Kühen und 2000 Schafen und ein paar Pferden. Mitte April ist Schafe scheren angesagt so wie ich das verstanden habe. Ich mein wie cool ist das denn bitte und wann hat man nochmal die Chance auf einer über 700 hectar großen Farm sowas zu machen? Freue mich auf jeden Fall schon total! Meine Hundetherapie wird dann auch wieder ins Leben gerufen, da dort drei Arbeitshunde leben. Mal sehen wie ich mich da durchschlagen werde :D

Aber nochmal zurück nach Surfers Paradise:

Nachdem ich Sonntags Brisbane verlassen hatte ging es mit dem Bus in das nur zwei Stunden entfernte Surfers Paradise. Dies sollte mein letzter Stop im Staat Queensland sein. Man hat davor immer geteilte Meinungen über den Ort gehört. Von „super“ zu „der schrecklichste Ort“, na dann :D Ich kann nur sagen, dass es mir direkt mega gut gefallen hat! Unglaublich viele Hochhäuser, ein unendlich langer Strand und ein Nightclub nach dem anderen. Was will man mehr! Meine Hostelempfehlung ist übrigens das „Islander Resort Hotel“ was zu Nomads gehört und gleichzeitig auch ein Hotel ist. Also Hotel und Hostelgäste teilen sich Pool und Whirlpool (!!!). Außerdem war es wohl das zentralste Hostel, denn ich war innerhalb von zwei Minuten mitten im Geschehen.  Also war tagsüber Strand und abends saufen angesagt! Dank des Goons waren auch beide Abende an denen ich mit der lieben Anke feiern war richtig gut. Mittwochs gab es einen Pub Crawl wo man für dreissig Dollar mit ca 100 anderen Backpackern in zwei Bars und zwei Clubs gegangen ist und in jedem noch ein Freigetränk hatte. Das war ein Abend Leute :D Am Tag zwischen den Partynächten haben wir uns in der einzigen Shishabar im Ort eine dreissig Dollar teure Shisha gegönnt. Die war aber so gut, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat! Ich habe natürlich auch dem Q1 Tower einen Besuch abgestattet. Der Hammer diese Aussicht! Hat mich im dunkeln schon fast an New York erinnert! :D Leider kam die Sonne an dem Tag nicht raus und der Sonnenuntergang war dementsprechend nicht zu sehen aber ich konnte trotzdem tolle Fotos machen. Insgesamt kann ich allen empfehlen nach Surfers zu gehen!

Donnerstags ging es dann nach Byron Bay!! Endlich wieder nach New South Wales! Ich komme Sydney immer näher und kann gar nicht mehr warten meine Füße wieder auf den Boden dieser traumhaften Stadt zu setzen! Naja aber erstmal ein paar Infos zu Byron und Nimbin:

Byron Bay ist eine Hippiestadt direkt am Meer, welche Backpacker (nicht ohne Grund) anzieht wie ein Magnet. Man kann von dort aus Touren zu dem noch mehr alternativen Ort Nimbin machen, was Anke und ich natürlich direkt mal gebucht hatten. Dort bekommen glaube ich sämtliche Einwohner aufgrund spezieller grüner Mittelchen nichts mehr mit. An jeder Ecke werden einem besondere Kekse und Drogen angeboten. War echt witzig sowas mal zu sehen :D Ganz ehrlich in solchen Mengen habe ich dieses Zeug noch nie gesehen. Das Beste war als wir mit dem „Happy Bus“ in den Ort reingefahren sind und der Fahrer nur meinte „Rechts ist das Krankenhaus und links die Polizei und ich möchte heute niemanden von euch an einem dieser beiden Plätze finden“ :D  Öffnungszeiten gibt es in Nimbin auch nicht also die Leute machen das so wie sie wollen. Ich glaube selbst die Hunde waren dort bekifft, sie lagen nur noch reglos auf dem Straßenrand. Jaaa so lässt es sich auch leben liebe Freunde, für mich wärs nichts! Aber lohnt sich auf den Fall einen Tag dort zu verbringen!

Sonst kann man in Byron eigentlich nur feiern gehen (waren wir aber nur einmal), am Strand rumhängen, shoppen gehen oder natürlich zu dem berühmten Leuchtturm wandern! Das haben wir am Montag Abend dann auch mal gemacht. Auf dem Weg dorthin (der ziemlich anstrengend war) sind wir auch an dem östlichsten Punkt Australiens vorbeigekommen. Der Leuchtturm an sich war wunderschön, vor allem im Sonnenuntergang. Achja sonst kann ich noch das „Nomads“ Hostel empfehlen, da es sehr zentral ist und eigentlich recht sauber und ordentlich rüberkommt. Also mir hats gefallen, ist aber allerdings was teurer aufgrund der tollen Lage. (Aldi direkt daneben!!! Ich konnte mir endlich mal was richtiges zu Essen leisten!!). Ach und witzige Leute laufen hier auch rum: Barfuß im Aldi, mit Papagei auf dem Arm auf der Straße oder mit langem Hippiegewand. Viele Straßenmusiker gibt es hier übrigens auch :D Also lohnt sich auch hier wieder ein paar Tage zu verbringen, sehr chillige und sonnige Tage. J

Ich hoffe ich werde auf der Farm Internet haben um euch zu updaten und wenn nicht dann spätestens wenn ich wieder an der Central Coast bei der Lappas Family bin. J Wir sehen uns in 94 Tagen!!! Ich vermisse euch! J Bis bald!
 
Eure Nono :*

 
PS: Achja bevor ich es vergesse: Habe für Neuseeland einen Kiwi experience Pass gebucht und werde somit innerhalb eines Monats fast das ganze Land sehen können! Besser geht’s gar nicht! Freue mich schon so unglaublich darauf!!!

 
Surfers:
 




 
:D




 
Q1 Tower! Unglaublich dieser Strand, oder?













 
Gooooooon!


 
Einer der besagten Straßenmusiker in Byron :D

 
Byron Bay Main Beach


 
Felsen kurz bevor Nimbin

 
Unser Retro Bus




 
Sorry aber wo kann man sowas sonst bitte kaufen? :D


 
Gutes Motto!!

 
Ja soviel dann zu den Öffnungszeiten:

 
Und auch die Regeln, ich sag nur "Addiction can be a nightmare" :D


 
Auf dem Weg zum Leuchtturm










 
Und da ist er!! Nach gefühlten fünf Stunden wandern :D









 
Gourmet Fish & Chips, man gönnt sich ja sonst nichts.


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